Nepal: Die ersten fünf Tage nach dem Erdbeben

4. Mai 2015 von OxfamUnverpackt Team

 

Shekhou Khadka (23) ist einer von 500 lokalen Freiwilligen, die Oxfam für Katastrophenfälle geschult hat. Hier entlädt er  mobile Latrinen für eine der provisorischen Zeltstädte in Kathmandu. „Ich schlafe unter einer Plane neben dem Haus, aber meine Familie ist in Sicherheit. Ich habe mich als Freiwilliger gemeldet, weil ich meiner Gemeinschaft helfen will. Die großen Herausforderungen sind jetzt Nahrung, Wasser und medizinische Versorgung“, berichtet er. (Foto: Aubrey Wade/ Oxfam).

Seit 30 Jahren ist Oxfam in Nepal vor Ort. Trotz der Folgen, die das Erdbeben am 25. April auch für sie und ihre Familien hatte, arbeiteten unsere Kolleginnen und Kollegen direkt nach der Katastrophe rund um die Uhr, um Menschenleben zu retten. Oxfam-Mitarbeiter Prabin Man Singh berichtet, was er und sein Team in den kritischen ersten Tagen nach dem Erdbeben geleistet haben (hier im englischen Original).

Tag 1: Die Erde in Nepal bebt zur Mittagszeit. Nachdem die verheerenden Erdstöße vorüber sind, helfen die Oxfam-Mitarbeiterinnen und -mitarbeiter ihren eigenen Familien und Nachbarn und bringen sie vor den starken Nachbeben in Sicherheit.

Eine ältere Frau wird von einem jungen Mann durch ein abgesperrtes Gelände auf dem Durbar Square von Patan begleitet. Viele Menschen starben, als dort der Königpalast, der zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, einstürzte. (Foto: Shristi Rajbhandari)

Tag 2: Das Oxfam-Nothilfeteam greift zu Helmen und Taschenlampen, um den konkreten Hilfsbedarf im Kathmandu-Tal zu ermitteln, vor allem dort, wo Überlebende des Bebens Schutz suchen, deren Häuser zerstört wurden. Prabin und sein Team planen, wie sie Menschen in entlegenen Gegenden erreichen können. Glücklicherweise lagert Oxfam vor Ort Material und Ausrüstung für die Wasser- und Hygieneversorgung in Katastrophenfällen, sodass das Team nicht auf die Anlieferung aus dem Ausland warten muss.

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Hühner verbessern das Leben von Maria Mutuque

20. März 2015 von Ulrich Schlenker
Maria Francisco Mutuque mit einem ihrer Hühner (Foto: Abbie Trayler-Smith/ Oxfam Australia)

Maria Francisco Mutuque mit einem ihrer Hühner.

Mit Geschenken von OxfamUnverpackt machst Du mindestens zwei Menschen eine Freude. Hier und tausende von Kilometern entfernt. Verschenkst Du ein Huhn könnte ein Mensch davon Maria Francisco Mutuque in Mosambik sein.

Die 37-Jährige ist unverheiratet und muss für ihre kranke Mutter und ihre eigenen Kinder sorgen. „Allein zu leben ist die größte Herausforderung für mich“, sagt sie. „Aber die Männer wollen nichts mit meiner kranken Mutter zu tun haben, darum konnte ich nicht heiraten.“

 

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Süßer als Schokolade: Training für Kakaobauern

29. Januar 2015 von Ulrich Schlenker

Ob Fausat Yusuf genau so gerne Schokolade mag, wie wir hier im Team von OxfamUnverpackt, ist nicht überliefert. Sicher aber ist, dass wir ohne Menschen wie Fausat auf so manche Tafel Vollmilch-Nuss verzichten müssten. Für die Bäuerin aus Nigeria ist das Geschäft mit dem braunen Gold nicht nur Zuckerschlecken.

Fausat Yusuf auf ihrer Farm (Foto: Charles Okereke/ Oxfam Novib)
Fausat Yusuf auf ihrer Farm.

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Wir machen Stimmung gegen Ungleichheit

16. Oktober 2014 von Hansjörg Müller

Ungleichheit ist ein Thema, dass sich leider noch immer wie ein roter Faden rund um den Planeten zieht. In Südafrika erschwert die Hautfarbe den Zugang zu höherer Bildung. Im Irak müssen die Yeziden als religiöse Minderheit immer wieder um ihr Leben bangen. In Indien fürchten sich schwule Männer auf Grund ihrer Sexualität bei sexuellem Missbrauch die Polizei zu verständigen, die dort oft selbst Täter ist. Ökonomisch sieht es weltweit so aus, dass die 85 reichsten Menschen der Welt ebenso viel besitzen wie die ärmsten 3,5 Milliarden. Solche Beispiele finden sich leider an vielen Stellen.

Infografik Oxfam: Die 85 reichsten Menschen besitzen ebenso viel wie die ärmsten 3,5 Milliarden.

Ungleichheit kommt also in vielen Formen vor. Immer geht es darum, dass bestimmte Menschengruppen sich selbst Rechte und Privilegien herausnehmen, die sie gleichzeitig anderen absprechen. Oft herrscht dabei sogar mehrfache Benachteiligung. So zum Beispiel ist es auch für viele Frauen im globalen Süden.  Dort wie hier verdienen Frauen im Durchschnitt weniger Lohn als Männer, wenn sie überhaupt einer bezahlen Beschäftigung jenseits der Hausarbeit und Familienpflege nachgehen. Es verwundert also kaum, dass 70 Prozent der 1,3 Milliarden Menschen, die zurzeit in extremer Armut leben, Frauen und Mädchen sind. Handelt es sich bei diesen Frauen zusätzlich noch um ethnische oder andere Minderheiten, dann verschlechtert dies oft zusätzlich die Lage. In Lateinamerika beispielsweise sind die medizinische Versorgung bei Geburten und auch der Zugang zu Bildung und Arbeitsmarkt für indigene Frauen deutlich eingeschränkter als für „weiße“ Latinas.

Eine der Organisationen, die sich in Peru gegen die Ungleichbehandlung von Frauen einsetzen, ist die Asociación Aurora Vivar. Diese ist bereits seit 1985 für die Gleichberechtigung von Frauen aktiv und hat im letzten Jahr zusammen mit  FEMUCARINAP Asociacion Aurora Vivar WEBOxfam Deutschland die Studie „Mangos mit Makel“ erstellt. Dort wurden die unhaltbaren Zustände der peruanischen Mangoproduktion aufgezeigt für die deutsche Supermärkte mitverantwortlich sind. Fast ein Drittel aller in Deutschland verkauften Mangos kommt nämlich aus Peru. Frauen sind dabei hauptsächlich in der Mangoverpackung angestellt und müssen zur Hochsaison täglich zwölf Stunden oder mehr arbeiten. Die Löhne liegen jedoch trotzdem meistens unter der Armutsgrenze. Die Ernährung einer Familie kann damit nicht bestritten werden. Da die Mangoernte nur zwischen November und März stattfindet, müssen die Arbeiterinnen für die übrige Zeit eine andere Beschäftigung finden. Viele Frauen, die keine Arbeit auf anderen Plantagen oder als Haushaltshilfen finden, müssen dabei mit dem wenigen auskommen, was sie selbst auf ihren kleinen Grundstücken erwirtschaften können.

Umso wichtiger ist es, peruanischen Frauen den Weg zu höher qualifizierten und besser bezahlten Jobs zu ebnen und ihnen aufzuzeigen, wie sie selbstbestimmter und besser leben können. Oxfams Partnerorganisation Asociación Aurora Vivar macht genau dies. Sie stellt sich Stereotypen und Vorurteilen entgegen, unterstützt junge Frauen beim Berufseinstieg und setzt sich dafür ein, dass Frauenrechte auch am Arbeitsplatz selbstverständlich werden. Ihre Trainingsangebote für Frauen gerade in nicht-traditionellen Bereichen wie Elektrizität und Gerätetechnik haben bereits diverse frauengeführte Unternehmen hervorgebracht. Die dort angestellten Frauen haben sichere Arbeit und erhalten Löhne, mit denen sie sich selbst und ihre Familien gut ernähren können.

stimme-fuer-frauen_02_produktbild-weissDer Weg hin zu mehr Chancengleichheit beginnt mit einem ersten Schritt und zuverlässigen Partnern vor Ort, wie Aurora Vivar. Wenn du jetzt direkt dazu beitragen willst, die Lebenssituation von Frauen und ihren Familien im globalen Süden zu verbessern, dann ist unser OxfamUnverpackt Geschenk „Eine Stimme für Frauen“ genau das richtige für dich! Auch eine schöne Idee zu Weihnachten für Mama, Oma oder deine beste Freundin!

Logo Blog Action Day 2014 #BAD2014Dieser Artikel ist unser Beitrag zum Blog Action Day 2014, der Tag, an dem Blogger/innen weltweit über das Thema Ungleichheit schreiben. #BAD2014, #OCT16, #Inequaity #BlogAction14 

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Soziales Engagement von Unternehmen, das begeistääährt

1. Oktober 2014 von OxfamUnverpackt Team

Mit Charity-Geschenken von OxfamUnverpackt bereitet man doppelt Freude – einmal hier bei uns in Deutschland und einmal in tausenden Kilometern Entfernung. Auch Unternehmen profitieren doppelt von Kooperationen mit OxfamUnverpackt: Sie unterstützen Oxfams Arbeit für eine gerechte Welt ohne Armut und begeistern zugleich ihre Kundinnen und Kunden mit einZiegartigem Charity-Engagement. So zeigen Firmen in Zusammenarbeit mit Oxfam soziales Engagement und Sinn für Nachhaltigkeit. Hier ein paar aktuelle Beispiele kreativer Kooperationen als Inspiration.

Brands4friends: Das doppelte Lott(i)chen

EinZiegartiges Schafspärchen von OxfamUnverpackt für Brands4friendsGemeinsam mit Brands4friends, einem Online Shopping Club für exklusive Mode und Marken, haben wir im vergangenen Dezember ein exklusives Sonderangebot für die mehr als vier Millionen Brands4friends-Mitglieder „geSCHA(f)Fen“: ein Schafspärchen. Der Shopping-Club hat das Angebot in seinem Newsletter, auf der Webseite und den Social-Media-Kanälen vorgestellt und so seinen Mitglieder nicht nur ein originelles und exklusives Weihnachtsgeschenk empfohlen, sondern sie gleichzeitig mit ihrem sozialen Engagement begeistert. Brands4friends und das Schaf Lotti haben doppelt Freude bereitet: die Mitglieder haben sich genauso gefreut wie Menschen in armen Ländern wie Äthiopien, wo Existenzsicherungsprojekte unterstützt werden.

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