Südafrika: Arbeitsrechte für Farmarbeiterinnen

Farmarbeiterinnen gehen in Südafrika für ihre Rechte auf die Straße. © Carla Meurer
Farmarbeiterinnen gehen in Südafrika für ihre Rechte auf die Straße. © Carla Meurer

In Südafrika wurden Arbeitsrechte für Farmarbeiter/innen erst 1994, nach dem Ende der Apartheid, eingeführt. Doch noch immer werden die Menschen auf kommerziellen Farmen Opfer von Ausbeutung und Arbeitsrechtsverletzungen.

Faire Arbeitsbedingungen für alle!

Insbesondere Frauen leiden unter den schlechten Arbeitsbedingungen auf vielen Farmen und können ihre Rechte nur schwer durchsetzen. Oxfam arbeitet deshalb eng mit der Partnerorganisation Women on Farms Project (WFP) zusammen, die sich seit Jahren für die Umsetzung der Rechte von Farmarbeiter/innen, insbesondere von Frauen auf  kommerziellen Farmen, einsetzt.

WFP fordert von der Politik eine stärkere Überwachung der Farmen. Außerdem macht sich die Organisation für tiefgreifende Reformen, wie der Einführung des Mindestlohns, stark.

Auch auf lokaler Ebene unterstützt Oxfam WFP dabei, die Arbeitsbedingungen der Farmarbeiterinnen zu verbessern.  Unser Partner informiert die Frauen über ihre Rechte und hilft ihnen, sich zu organisieren und ihre Ansprüche geltend zu machen. Zudem werden Arbeitsrechtsverletzungen dokumentiert  und veröffentlicht, um die Aufmerksamkeit für diese Problematik zu erhöhen und somit Druck auf die Politik zu machen. Arbeiterinnen von rund 60 kommerziellen Farmen konnten bereits von diesem Projekt profitieren. Mit Geschenken von OxfamUnverpackt kannst Du Oxfam und WFP dabei unterstützen, noch mehr betroffene Menschen in Südafrika zu erreichen!

Oxfam und WFP unterstützen die Produktion von eigenem Saatgut. © Carla Meurer
Oxfam und WFP unterstützen die Produktion von eigenem Saatgut. © Carla Meurer

Nachhaltige Ernährungssicherung

Eine weitere Komponente dieses Programms ist Ernährungssicherung.  Viele Farmarbeiterinnen, die meist nur saisonal beschäftigt sind, verfügen nicht über ausreichende Mittel, um ihre Familien ganzjährig zu ernähren. Um für einen ausgewogeneren Speiseplan der Familien zu sorgen und das Haushaltseinkommen durch den Verkauf von Überschüssen zu verbessern, entstehen innerhalb von drei Jahren 270 biologisch angebaute Gemüsegärten,

Jetzt sind wir dran!

Lecker und fair: Die Fairen Früchte von OxfamUnverpackt! © Oxfam DeutschlandNicht nur in Südafrika kann etwas gegen die Ausbeutung von Farmarbeiterinnen getan werden! Oxfam setzt sich dafür ein, dass auch deutsche Supermärkte und Konsument/innen auf schlechte Arbeitsbedingungen auf den südafrikanischen Farmen aufmerksam gemacht werden. Wir fordern von den Supermärkten, ihre soziale Unternehmensverantwortung ernst zu nehmen, und ihre Einkaufspolitik zu überprüfen. Mit den Fairen Früchten von OxfamUnverpackt unterstützt Du uns dabei, Druck auf die Supermarktketten auszuüben, um die Situation der Farmarbeiterinnen in Südafrika nachhaltig zu verbessern!

Und wenn Du noch mehr Geschichten und Wissenswertes rund um OxfamUnverpackt lesen willst oder auf der Suche nach einZiegartigen Geschenken bist, dann schau regelmäßig auf unserem Blog oder auf facebook.com/OxfamUnverpackt vorbei.

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