Ein Esel unterstützt OxfamUnverpackt!

Er selbst geht zwar doch nicht nach Afrika, hatte dafür aber einen grandiosen Einfall: Der Esel Joschi! © Evangelische Kirchengemeinde Nieder-Eschbach
Er selbst geht zwar doch nicht nach Afrika, hatte dafür aber einen grandiosen Einfall: Der Esel Joschi! © Evangelische Kirchengemeinde Nieder-Eschbach

Wir danken Frau Brigitte Meinecke für die tolle Aktion und diesen Gastbeitrag. Sie ist Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde Nieder-Eschbach und berichtet hier über den Esel Joschi und seine Spendenaktion.

Er liebt Möhren, sein bester Freund heißt Hartmut, und er ist ein kleiner Star: der Esel Joschi aus dem Minigottesdienst. Einmal im Monat versammeln sich die Jüngsten in unserer Gemeinde, begleitet von Eltern und Großeltern, zu diesem besonderen Gottesdienst. Der Esel Joschi macht mit und berichtet, passend zum Thema des Gottesdienstes, von seinen Erlebnissen. An den kessen Lippen der Handpuppe (toll bespielt von Oliver Künzel) hängen dann nicht nur die Kinder gespannt und vergnügt, sondern auch wir Erwachsene. Auch im Familiengottesdienst mit der Kita am 4. Advent wurde Joschi erwartet. Ganz am Schluss tauchte er endlich auf.

Nachdem er sich mit cooler Sonnenbrille präsentiert hat, eröffnet uns Joschi, dass er nach Afrika gehen will. Dort werden Esel gebraucht! Das weiß er durch eine Organisation namens „Ochs-Farm“(?). Die hilft armen Menschen in Afrika. Damit es den Bauern dort besser geht, brauchen sie dringend Ziegen, Schafe und Esel. Am wichtigsten sind natürlich die Esel. „Oxfam“ ist eine gute Sache – darin kann ich Joschi nur bestätigen. Als er jedoch erfährt, dass die gesuchten Esel nicht auf Safari gehen, sondern den afrikanischen Bauern bei der Feldarbeit helfen sollen, tut ihm plötzlich der Rücken weh. Er will uns dann doch lieber nicht verlassen und richtet stattdessen an die Gemeinde einen Spendenaufruf. Alle in der Kirche können am Ausgang für Oxfam spenden. Joschis Aufruf hat Erfolg. Den Klingelbeutel füllen rund 270 Euro.

Am nächsten Tag staunen Frau Kropp und ich nicht schlecht: Im Briefkasten der Gemeinde liegt ein Umschlag mit der Aufschrift „Spende für Oxfam“. Im Umschlag finden wir 300 Euro und die Notiz „Damit der Esel Joschi nicht nach Afrika muss“. Danke, lieber anonymer, wohltätiger Joschi-Fan! Danke, liebe Gemeinde! „Oxfam“ freut sich über die Unterstützung. Und wir freuen uns auf weitere Gottesdienste mit unserem Lieblingsesel.                               

Pfrin. B.Meinecke

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