Bangladesch: Eine Entenfamilie für Shefali

Shefali freut sich über ihre Enten, Foto: Saikat Mojumder/Oxfam Novib
Shefali aus Bangladesch freut sich über ihre Enten. Foto: Saikat Mojumder/Oxfam Novib

Shefali ist 40 Jahre alt und lebt gemeinsam mit ihrem 12-jährigen Sohn Shadhin in Shariatpur, einem Distrikt von Bangladesh. Shariatpur gilt als eine der ärmsten Regionen des Landes. Die Menschen dort leiden besonders stark unter den Folgen des Klimawandels. In der Gegend ist es sehr heiß und während der Monsunzeit fegen heftige Regenstürme über die Region, welche die Flüsse über die Ufer treten lassen. Häufig zerstören Naturkatastrophen wie diese die Lebensgrundlage der Menschen.

Shefali erzählt ihre Geschichte

Seit 2007 arbeitet Oxfam vor Ort mit der Hilfsorganisation SDS (Shariatpur Delevopment Society) zusammen. SDS verteilt unter anderem Kleinvieh an die Menschen, die von extremer Armut betroffen sind. Vor allem in der Gesellschaft oft benachteiligte Frauen wie Shefali erhalten die Unterstützung der Organisation.

Was haben Ziegenpaar, Esel und Schaf gemeinsam?

Ziegenpaar, Esel und Schaf für Brands4Friends
Ziegenpaar, Esel und Schaf haben bei einer tollen Weihnachtsaktion von Brands4Friends mitgemacht.

Was haben Ziegenpaar, Esel und Schaf gemeinsam? Richtig! Sie können das Leben von Familien in armen Ländern verbessern und ihnen so einen Weg aus der Armut ermöglichen. Außerdem waren sie die Hauptfiguren einer Weihnachtsaktion von Brands4Friends. Der Online Shopping Club für exklusive Mode und Marken hatte seinen über sechs Millionen Mitgliedern vorgeschlagen, zu Weihnachten ein Ziegenpärchen, einen Esel oder ein Schaf von OxfamUnverpackt zu verschenken und so einen Beitrag zu einer gerechten Welt ohne Armut zu leisten. Wir stellen euch heute vor, wie diese Geschenke das Leben von Menschen, die in Armut leben, verändern können.

4 Geschenke zum Valentinstag, bei denen Dir das Herz aufgeht

Sag "Ich liebe Dich" mal anders!
Mit Geschenken von OxfamUnverpackt findest Du am Valentinstag garantiert die richtigen Worte.

Am 14. Februar ist Valentinstag – der Tag der Verliebten. Du überlegst, wie Du Deiner Angebeteten oder Deinem Liebsten eine Freude machen kannst? Und Du hast so viel Liebe in Dir, dass sie für mehr als eine Person reicht? Teile Deine Liebe mit Menschen in armen Ländern und verschenke ein Geschenk, das doppelt Freude macht! Ob süß und lecker, flauschig oder gefiedert: mit Geschenken von OxfamUnverpackt kannst Du Deine Liebe auf ganz unterschiedliche Art und Weise zum Ausdruck bringen. Sag „Ich liebe Dich“ mal anders, zum Beispiel so ...

Hier sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht

Gudile Nasine ist Frauenbeauftragte bei Oxfams Partnerorganisation UGEAFI © Reinhild Schumacher/ Oxfam Deutschland
Gudile Nasine ist Frauenbeauftragte bei Oxfams Partnerorganisation UGEAFI © Reinhild Schumacher/ Oxfam Deutschland

Gute Luft, kühler Schatten, Früchte und Holz: Überall auf der Welt sind Bäume ein wichtiger Beitrag zur Lebensqualität. In der Demokratischen Republik Kongo wurden zahlreiche Wälder abgeholzt, um während kriegerischer Konflikte Verstecke für Kämpfer zu zerstören und um die Bäume als Brennholz zu verfeuern.  Auf den schwer zugänglichen Hochplateaus von Minembwe und Itombwe in der Provinz Süd-Kivu sind die Folgen nun zu spüren.

Frauen und Mädchen müssen lange, beschwerliche Wege zurücklegen, um an Feuerholz zu gelangen – die einzige Energiequelle auf dem kühlen Hochplateau. Für einen Schulbesuch oder Bewirtschaftung von Feldern bleibt immer weniger Zeit. 

Seit einigen Jahren unterstützt Oxfam die Partnerorganisation UGEAFI dabei, die Wiederaufforstung zielgerichtet anzugehen. UGEAFI ist seit 20 Jahren in dem Projektgebiet tätig und hilft der Bevölkerung, Saatgut auszubringen, Setzlinge zu pflanzen und in Zukunft unabhängig weiterarbeiten zu können. Die Erfolge können sich sehen lassen. Über 900.000 Bäume konnten bereits gepflanzt werden.

Mit Sonnenschirm, Charme und Melone

Die Schüler der 10c beim Standaufbau auf dem Kornwestheimer Markt
Die Schüler der 10c beim Standaufbau auf dem Kornwestheimer Markt. © Hosnijah Mehr

Hosnijah Mehr ist Schülerin der 10c am Ernst-Sigle-Gymnasium. An einem heißen Sommertag vor einigen Wochen hat sie mit Mitschüler/innen auf dem Marktplatz in Kornwestheim erfrischende Wassermelone und Kuchen verteilt und Spenden für Oxfam gesammelt. Mehr als 525 Euro hat ihre Klasse an einem Tag eingenommen – der Klassenlehrer hat die Summe auf 1000 Euro aufgerundet. Hier berichtet Hosnijah über ihre Erfahrungen.

Osmans gefährliche Flucht

Osman M. mit einem Bild seiner Frau. © Helena O’Donnell/Oxfam
Osman M. musste seine Frau und zwei kleine Kinder in Somalia zurücklassen. © Helena O’Donnell/Oxfam

In der Hand hält Osman M. das einzige Bild seiner Frau, das er aus Somalia mit nach Europa bringen konnte. Nachdem sein Vater und sein Bruder im Bürgerkrieg getötet worden waren, schwebte er selbst in Lebensgefahr. Schweren Herzens entschloss sich der Somalier, nach Europa zu fliehen. Seine Familie konnte er auf die anstrengende und gefährliche Fahrt jedoch nicht mitnehmen.

Eine Ziege ist der beste Weg aus der Armut

Delfina Bernado in Mosambik hat von Oxfam Ziegen zur Existenzsicherung bekommen. © Abbie Trayler-Smith/ Oxfam Australia
Ziegen als Existenzsicherung: Delfina Bernado lebt mit ihrer Familie in Mosambik und hat von Oxfam Tiere erhalten. © Abbie Trayler-Smith/ Oxfam Australia

Was bringt Entwicklungszusammenarbeit? Und vor allem: Hilft es wirklich, wenn ich eine Ziege verschenke? Das sind Fragen, die Du Dir vielleicht schon gestellt hast. Genauso ging es dem Forscherteam um die Ökonomen Abhijit Banerjee und Esther Duflo. Banerjee und Duflo haben vor zwölf Jahren das "Poverty Action Lab" an der renommierten Elite-Universität in Cambridge MIT in den USA gegründet, das Methoden der Armutsbekämpfung und Entwicklungszusammenarbeit empirisch überprüft. Das Ergebnis ihrer aktuellen Studie ist: JA.

Im Turbogang zum ABC

Cristelle Hébe im Klassenraum © Oxfam Deutschland/ Stefanie Beck
Cristelle (14) im Klassenraum auf einem Markt in Cotonou © Oxfam Deutschland/ Stefanie Beck

In Benin in Westafrika gehen weniger als die Hälfte der Kinder zur Schule. Eine von ihnen ist die 14-jährige Cristelle Hébe. Als sie sechs Jahre alt ist, wird sie zwar in die staatliche Grundschule von Gbégamey eingeschult. Doch schon nach knapp zwei Jahren kann sich die Großmutter, bei der Cristelle lebt, die Ausgaben für Schulmaterialien nicht mehr leisten und nimmt das Mädchen wieder von der Schule. 

Nepal: Die ersten fünf Tage nach dem Erdbeben

Shekhou Khadka (23) ist einer von 500 lokalen Freiwilligen, die Oxfam für Katastrophenfälle geschult hat. Hier entlädt er  mobile Latrinen für eine der provisorischen Zeltstädte in Kathmandu. (Foto: Aubrey Wade/ Oxfam)
Shekhou Khadka (23) ist einer von 500 lokalen Freiwilligen, die Oxfam für Katastrophenfälle geschult hat. Hier entlädt er mobile Latrinen für eine der provisorischen Zeltstädte in Kathmandu. (Foto: Aubrey Wade/ Oxfam)

Seit 30 Jahren ist Oxfam in Nepal vor Ort. Trotz der Folgen, die das Erdbeben am 25. April auch für sie und ihre Familien hatte, arbeiteten unsere Kolleginnen und Kollegen direkt nach der Katastrophe rund um die Uhr, um Menschenleben zu retten. Oxfam-Mitarbeiter Prabin Man Singh berichtet, was er und sein Team in den kritischen ersten Tagen nach dem Erdbeben geleistet haben (hier im englischen Original).

Seiten