Äthiopien

Äthiopien

Ziggy backt: Honigkuchen-Sterne

Wer die Schokoladen-Spekulatius-Tarte von letzter Woche schon lecker fand, der sollte sich dieses Rezept nicht entgehen lassen: Honigkuchen-Sterne mit einer Prise Liebe. Dieses heldenhafte Gebäck eignet sich nicht nur super als Weihnachtsgeschenk, sondern ist auch randvoll mit Honig, der Gutes tut – Denn dessen nachhaltige Produktion und Verkauf unterstützt Menschen in armen Ländern auf ihrem Weg aus der Armut! Ihr flotten Bienen: Viel Spaß beim Backen!

Zutaten:

250 g Honig 
125 g Zucker 
1 Päckchen Vanillezucker 
125 g Butter
4   Eier
200 g   Schlagsahne 
2 Päckchen Lebkuchengewürz 
500 g Mehl 
1 Päckchen Backpulver 
100 g gemahlene Haselnüsse 
150 g Zartbitter-Kuvertüre 
25 g Kokosfett 
Gehackte Pistazienkerne 
8 Walnusshälften  

Eine Ziege ist der beste Weg aus der Armut

Delfina Bernado in Mosambik hat von Oxfam Ziegen zur Existenzsicherung bekommen. © Abbie Trayler-Smith/ Oxfam Australia
Ziegen als Existenzsicherung: Delfina Bernado lebt mit ihrer Familie in Mosambik und hat von Oxfam Tiere erhalten. © Abbie Trayler-Smith/ Oxfam Australia

Was bringt Entwicklungszusammenarbeit? Und vor allem: Hilft es wirklich, wenn ich eine Ziege verschenke? Das sind Fragen, die Du Dir vielleicht schon gestellt hast. Genauso ging es dem Forscherteam um die Ökonomen Abhijit Banerjee und Esther Duflo. Banerjee und Duflo haben vor zwölf Jahren das "Poverty Action Lab" an der renommierten Elite-Universität in Cambridge MIT in den USA gegründet, das Methoden der Armutsbekämpfung und Entwicklungszusammenarbeit empirisch überprüft. Das Ergebnis ihrer aktuellen Studie ist: JA.

Wie Honigbienen das Leben von Wubalem in Äthiopien verändern

Wubalem Shiferaw (2. v. r.) mit einer modernen Bienenwabe
Wubalem Shiferaw (2. v. r.) mit einer modernen Bienenwabe

Wubalem Shiferaw lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf im Südwesten von Äthiopien. Bienenzucht hat in der Region eine lange Tradition. Oxfams Partnerorganisation beschafft und verteilt dort moderne Bienenstöcke an bedürftige Haushalte und unterstützt Familien wie die von Wubalem so dabei, ihr Einkommen zu verbessern und sich aus eigener Kraft einen Weg aus der Armut zu bahnen.

Der Erfolg einer Freundschaft

Ahmarich und Zaritu mit ihrer Kuh in Äthiopien (Foto: Oxfam)
Ahmarich und Zaritu mit ihrer Kuh in Äthiopien (Foto: Oxfam)

Ahmarich und Zaritu sind zwei langjährige Freundinnen, die in einer kleinen ländlichen Gemeinde im südlichen Äthiopien leben. Die beiden sind trotz ihres Altersunterschieds von 15 Jahren sehr enge Freundinnen, was auch daran liegt, dass den beiden Frauen in ihrem Leben ähnliches wiederfahren ist. Sowohl die 40-jährige Ahmarich, als auch die 55-jährige Zaritu ernähren Familien von sieben bzw. acht Personen und beide Frauen haben ihre Ehemänner vor vielen Jahren verloren.

Wie ein Kalb das Leben einer ganzen Familie verändert

Wenn Oxfam in armen Ländern Projekte zur Existenzsicherung fördert, achten wir stets darauf, dass die Auswirkungen möglichst langfristig und weitreichend sind. Das Ziel ist, dass sich Menschen aus eigener Kraft aus der Armut befreienund auch ihre Kinder ein besseres Leben führen können. Die Geschichte von Danbowe aus Boonatawabe in Süd-Äthiopien zeigt, dass ein Kalb und ein Schaf weit mehr bewirken können, als das Überleben einer Familie zu sichern.

Danbowe ist 53 Jahre alt. Vor ein paar Jahren hat sie ihren Mann verloren und blieb mit sechs Kindern zurück. Das Überleben der Familie hing allein von einem kleinen Stück Land ab, das sie bewirtschaften. Irgendwann reichte das aber nicht mehr für alle. Und da sie kein Vieh besaßen, konnten Sie auch zur Dorfgemeinschaft nichts mehr beitragen, wie es traditionell von allen Familien erwartet wird. Im letzten Herbst bekam Danbowe über Oxfams Partnerprogramm ein Kalb und ein Schaf. Das Schaf gebar vor kurzem zwei Zwillings-Lämmer und auch die Kuh ist jetzt trächtig.

Neues Geschenk: ein Kalb

Es weihnachtet bei OxfamUnverpackt … und diesmal wird es richtig kuh-l! Denn jetzt präsentieren wir unser zweites neues Geschenk in diesem Jahr... …Tataaaaa: EIN KALB!!

Was das Kalb kann, das passt auf keine Kuhhaut! In Äthiopien zum Beispiel hilft es Familien aus der Armut heraus. Denn es macht ordentlich Mist – tierisch wichtig für die gute Ernte. Nachwuchs und frische Milch gibt es muh-verlässig noch dazu. Das erste junge Kälbchen geht an die nächste Familie, und die Geschichte beginnt von vorne. Viehhaltung ist ein langfristiger und nachhaltiger Weg für Kinder, Frauen und Männer in Äthiopien, sichere Existenzen aufzubauen und sich gegen Hungersnöte schützen zu können.

Nachricht von unseren Schafen in Äthiopien

Angesichts der Hungerkrise in Ostafrika fragen sich viele von Euch bestimmt, wie es unseren Schafen geht, mit denen Familien im äthiopischen Distrikt Darra sich neue Existenzen aufbauen wollen. Unsere Kollegin Feleke Tadele, Oxfam-Direktorin für Äthiopien, berichtet, dass Darra nicht zu den am schlimmsten betroffenen Gebieten gehört, aber ebenfalls unter dem ausbleibenden Regen leidet. Die gute Nachricht: Den Tieren in Darra geht es gut! Und die Menschen sind bisher nicht gezwungen, vor der Dürre zu fliehen.

Das freut uns sehr! Allerdings mussten einige der ärmsten Haushalte Schafe verkaufen, um so Geld für dringend benötigte Nahrungsmittel zu bekommen. Im Augenblick ist ein Team unserer Partnerorganisation CISO unterwegs, um gemeinsam mit den Familien Möglichkeiten zu finden, sie in dieser Krisenzeit zu unterstützen. In den am schlimmsten von der Dürre betroffenen Gebieten Äthiopiens, Kenias und Somalias schließt Oxfam Nothilfe auch Wasser und tierärztliche Unterstützung für das Vieh ein, das die Lebensgrundlage vieler Familien bildet.

Wie Schafe in Äthiopien helfen

Shure mit ihren Schafen in Äthiopien
Shure mit ihren Schafen in Äthiopien

Shure Rebo ist 45 Jahre alt und lebt in einem kleinen, ländlichen Dorf im Distrikt Darra, im Süden Äthiopiens. Shure versorgt drei Waisenkinder – sechs, zehn und 15 Jahre alt – deren Eltern gestorben sind. Sie besitzt einen Viertel Hektar Land, auf dem sie ein bisschen Gemüse anpflanzt, aber viel Einkommen bringt das nicht ein. Das Geld reicht nicht mal, um die Kinder zur Schule zu schicken.

Schon 312 Schafe sind in Äthiopien an Familien abgegeben worden

Das Schaf-Projekt in Äthiopien läuft auf Hochtouren. Unsere Partnerorganisation CISO berichtet, dass es bereits 156 neue (und hoffentlich stolze) Schafbesitzer und -besitzerinnen gibt!! Das ist doch ein Grund zum Blöken!! Die Familien, die am Projekt teilnehmen dürfen, leben alle in ärmsten Verhältnissen und in Haushalten, die vorwiegend von Frauen geführt werden. In der ersten Runde hat jede der 156 Familien zwei Schafe erhalten.

Seiten