Dürre

Dürre

Das wohl nachhaltigste Geschenk der Welt

Susana Edwards lebt in Liberia, Westafrika. Viele Jahre hatten sie und ihre Familie nicht genügend zu Essen. Das karge Land, auf welchem Susana arbeitete warf einfach nicht ausreichend Erträge ab. Immer wieder vertrocknete die Ernte in der Dürre. Susana machte sich große Sorgen um ihren Enkel Prince. „Kinder brauchen Essen“, sagt sie. Die Situation wurde immer schlimmer, bis sie sich schließlich einem neuen Projekt von Oxfam anschloss.

Susana Edwards aus Liberia nimmt uns mit auf ihre Reisfelder. © Ruby Wright
Susana Edwards aus Liberia nimmt uns mit auf ihre Reisfelder. © Ruby Wright

Nachricht von unseren Schafen in Äthiopien

Angesichts der Hungerkrise in Ostafrika fragen sich viele von Euch bestimmt, wie es unseren Schafen geht, mit denen Familien im äthiopischen Distrikt Darra sich neue Existenzen aufbauen wollen. Unsere Kollegin Feleke Tadele, Oxfam-Direktorin für Äthiopien, berichtet, dass Darra nicht zu den am schlimmsten betroffenen Gebieten gehört, aber ebenfalls unter dem ausbleibenden Regen leidet. Die gute Nachricht: Den Tieren in Darra geht es gut! Und die Menschen sind bisher nicht gezwungen, vor der Dürre zu fliehen.

Das freut uns sehr! Allerdings mussten einige der ärmsten Haushalte Schafe verkaufen, um so Geld für dringend benötigte Nahrungsmittel zu bekommen. Im Augenblick ist ein Team unserer Partnerorganisation CISO unterwegs, um gemeinsam mit den Familien Möglichkeiten zu finden, sie in dieser Krisenzeit zu unterstützen. In den am schlimmsten von der Dürre betroffenen Gebieten Äthiopiens, Kenias und Somalias schließt Oxfam Nothilfe auch Wasser und tierärztliche Unterstützung für das Vieh ein, das die Lebensgrundlage vieler Familien bildet.

Film ab gegen Kohlekraft! Klima schützen, Armut verhindern.

Wir ihr ja bereits wisst, setzt sich Oxfam nicht nur durch Projekte in armen Ländern vor Ort für eine gerechte Welt ohne Armut ein. Auch durch Kampagnen hier in Deutschland und auf Veranstaltungen wie dem G8- oder G20-Gipfel versuchen wir, die Öffentlichkeit darauf aufmerksam zu machen, dass wir reichen Industrieländer sowohl die Verantwortung als auch verschiedenste Möglichkeiten haben, Menschen dabei zu unterstützen, sich aus ihrer Armut zu befreien.