Nothilfe

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OxfamUnverpackt: mit allen Wassern gewaschen!

Mädchen in Bangladesh lernen bei einer Informationsveranstaltung spielerisch, wichtige  Hygienemaßnahmen zu treffen. © Tom Pietrasik/Oxfam
Mädchen in Bangladesh lernen bei einer Informationsveranstaltung spielerisch, wichtige Hygienemaßnahmen zu treffen. © Tom Pietrasik/Oxfam

Am 22. März ist Weltwassertag. Weltweit haben 748 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser. Damit niemand mehr auf dem Trockenen sitzen bleibt, haben wir bei OxfamUnverpackt Geschenke, mit denen Du vielen Menschen nicht nur eine Hand, sondern auch das Wasser reichen kannst!

Eines der grundlegendsten Menschenrechte ist das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person. Doch Krisen, wie Naturkatastrophen, Hungersnöte, bewaffnete Konflikte und Epidemien kosten jedes Jahr Hundertausende Menschen das Leben und bedrohen die Existenz von Millionen. In solchen Fällen leisten Oxfam’s Teams vor Ort Nothilfe. Oxfams Schwerpunkt liegt dabei auf der Wasser-, Sanitär- und Hygieneversorgung – kurz WASH – für die wir ein weltweit anerkannter Experte bei humanitären Katastrophen sind. Warum gerade dieser Bereich so wichtig ist, das zeigen wir Dir hier:

Osmans gefährliche Flucht

Osman M. mit einem Bild seiner Frau. © Helena O’Donnell/Oxfam
Osman M. musste seine Frau und zwei kleine Kinder in Somalia zurücklassen. © Helena O’Donnell/Oxfam

In der Hand hält Osman M. das einzige Bild seiner Frau, das er aus Somalia mit nach Europa bringen konnte. Nachdem sein Vater und sein Bruder im Bürgerkrieg getötet worden waren, schwebte er selbst in Lebensgefahr. Schweren Herzens entschloss sich der Somalier, nach Europa zu fliehen. Seine Familie konnte er auf die anstrengende und gefährliche Fahrt jedoch nicht mitnehmen.

Nepal: Die ersten fünf Tage nach dem Erdbeben

Shekhou Khadka (23) ist einer von 500 lokalen Freiwilligen, die Oxfam für Katastrophenfälle geschult hat. Hier entlädt er  mobile Latrinen für eine der provisorischen Zeltstädte in Kathmandu. (Foto: Aubrey Wade/ Oxfam)
Shekhou Khadka (23) ist einer von 500 lokalen Freiwilligen, die Oxfam für Katastrophenfälle geschult hat. Hier entlädt er mobile Latrinen für eine der provisorischen Zeltstädte in Kathmandu. (Foto: Aubrey Wade/ Oxfam)

Seit 30 Jahren ist Oxfam in Nepal vor Ort. Trotz der Folgen, die das Erdbeben am 25. April auch für sie und ihre Familien hatte, arbeiteten unsere Kolleginnen und Kollegen direkt nach der Katastrophe rund um die Uhr, um Menschenleben zu retten. Oxfam-Mitarbeiter Prabin Man Singh berichtet, was er und sein Team in den kritischen ersten Tagen nach dem Erdbeben geleistet haben (hier im englischen Original).

Ziggy Ziegfried reist nach Südsudan

Heute öffnet Ihr gewissermaßen das Türchen Nummer 18 und ich stelle euch ein ganz neues Projekt von Oxfam Deutschland vor – gleich dazu das passende Geschenk von OxfamUnverpackt: Trinkwasser! Im Südsudan gibt es seit seiner Unabhängigkeit bittere Probleme. Wegen anhaltender Kämpfe in den grenznahen Gebieten des Sudans fliehen Tausende Menschen in das junge Land. Die Flüchtlinge benötigen dringend Trinkwasser.

Nachricht von unseren Schafen in Äthiopien

Angesichts der Hungerkrise in Ostafrika fragen sich viele von Euch bestimmt, wie es unseren Schafen geht, mit denen Familien im äthiopischen Distrikt Darra sich neue Existenzen aufbauen wollen. Unsere Kollegin Feleke Tadele, Oxfam-Direktorin für Äthiopien, berichtet, dass Darra nicht zu den am schlimmsten betroffenen Gebieten gehört, aber ebenfalls unter dem ausbleibenden Regen leidet. Die gute Nachricht: Den Tieren in Darra geht es gut! Und die Menschen sind bisher nicht gezwungen, vor der Dürre zu fliehen.

Das freut uns sehr! Allerdings mussten einige der ärmsten Haushalte Schafe verkaufen, um so Geld für dringend benötigte Nahrungsmittel zu bekommen. Im Augenblick ist ein Team unserer Partnerorganisation CISO unterwegs, um gemeinsam mit den Familien Möglichkeiten zu finden, sie in dieser Krisenzeit zu unterstützen. In den am schlimmsten von der Dürre betroffenen Gebieten Äthiopiens, Kenias und Somalias schließt Oxfam Nothilfe auch Wasser und tierärztliche Unterstützung für das Vieh ein, das die Lebensgrundlage vieler Familien bildet.

Flutkatastrophe in Pakistan

Pakistan erlebt gerade die schlimmsten Überschwemmungen seit 80 Jahren! Über 4 Millionen Menschen sind betroffen, es gibt bereits mehr als 1.100 Todesopfer zu beklagen. Ein Oxfam Nothilfe-Team ist vor Ort und versorgt zusammen mit lokalen Partnerorganisationen mehrere Hunderttausend Menschen mit Trinkwasser, Hygienepaketen und Latrinen.

Mit unseren Geschenken der Kategorie Not lindern könnt ihr jetzt die Arbeit von Oxfam vor Ort unterstützen! Mehr Informationen zu Oxfams Arbeit vor Ort findet ihr auf oxfam.de.

Haiti: Sechs Monate nach dem Beben

Ein halbes Jahr ist es her, dass die Erde in Haiti gebebt und über 200.000 Menschen in den Tod gerissen hat. Viele von euch haben damals mit einem Geschenk von OxfamUnverpackt die Überlebenden in Haiti unterstützt. Nachdem Nothilfe-Aktionen weitgehend abgeschlossen sind, ist Oxfam weiterhin vor Ort und hilft nun beim Neu-Aufbau des Landes

Vielen Dank für eure großzügige Unterstützung der Überlebenden in Haiti

Viele von Euch haben ganz schnell auf unsere Posts zur Situation in Haiti reagiert und durch die OxfamUnverpackt-Geschenke des Bereichs Not lindern aber auch direkt an Oxfam gespendet, um die Überlebenden in Haiti zu unterstützen. Dank eurer schnellen Reaktion konnte bereits vielen Menschen in Haiti geholfen werden.

Oxfams Arbeit in Haiti

Im Rahmen der von der UN koordinierten Nothilfe übernimmt Oxfam die Wasserversorgung, die Bereitstellung von Waschgelegenheiten und Latrinen, die Verteilung von Hygienegütern wie Seife, Wasserbehälter und Entkeimungstabletten, sowie Säuberungsarbeiten und Abfallentsorgung. In den im Aufbau befindlichen Notlagern am Stadtrand von Port-au-Prince für die obdachlos gewordenen Einwohner (u. a. auf einem ehemaligen Golfplatz) errichtet Oxfam Trinkwassertanks, die laufend mittels Wassertankern befüllt werden. Bisher konnte an 5 Stellen Wasser an geschätzte 50-80.000 Personen verteilt werden. Weitere Verteilungsstellen werden zurzeit erkundet.

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