Schulmappe

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Das Theodor-Fontane-Gymnasium erläuft einen Spendenrekord

Kurz vor dem Start zum 5. Oxfam-Spenden-Lauf © Oxfam Deutschland
Kurz vor dem Start zum 5. Oxfam-Spenden-Lauf © Oxfam Deutschland

Es ist windig, frisch und ab und an gibt es einen leichten Nieselregen. Kurz: Perfektes Laufwetter - das mit dem Warmwerden klappt dann schon ganz von selbst. Das wissen die Schüler/innen, Lehrer/innen und Eltern des Theodor-Fontane-Gymnasiums in Strausberg auch und so findet an diesem Wochenende bereits der 5. Oxfam-Spenden-Lauf statt, bei dem stolze 3124,57 € für OxfamUnverpackt-Geschenke gesammelt werden.

Nachhaltig Gutes tun

Insgesamt 23 Läufer/innen starten für 30 Minuten im Einzelrennen oder 60 Minuten im Paarlauf. Am Ende wird hier auf dem Sportplatz „Marienberg“ ein neuer Rekord aufgestellt. Doch das ahnt in diesem Augenblick noch keiner. Für das leibliche Wohl sorgt traditionsgemäß der Deutschleistungskurs des aktuellen Abiturjahrganges. So kurz vor dem Startpfiff scheint der Hunger allerdings noch nicht allzu groß. Dafür sind heißer Tee und Kaffee bei den fleißigen Helfer/innen umso gefragter.

Im Turbogang zum ABC

Cristelle Hébe im Klassenraum © Oxfam Deutschland/ Stefanie Beck
Cristelle (14) im Klassenraum auf einem Markt in Cotonou © Oxfam Deutschland/ Stefanie Beck

In Benin in Westafrika gehen weniger als die Hälfte der Kinder zur Schule. Eine von ihnen ist die 14-jährige Cristelle Hébe. Als sie sechs Jahre alt ist, wird sie zwar in die staatliche Grundschule von Gbégamey eingeschult. Doch schon nach knapp zwei Jahren kann sich die Großmutter, bei der Cristelle lebt, die Ausgaben für Schulmaterialien nicht mehr leisten und nimmt das Mädchen wieder von der Schule. 

Ziege zahlt Schulgebühren

Mit Oxfams Unterstützung konnte Annie (15) aus Malawi eine Ziege kaufen und so für ihre Geschwister und sich die Schulgebühren zahlen. (Foto: Abbie Trayler-Smith)
Mit Oxfams Unterstützung konnte Annie (15) aus Malawi eine Ziege kaufen und so für ihre Geschwister und sich die Schulgebühren zahlen. (Foto: Abbie Trayler-Smith)

Seit vier Jahren sorgt die 15-jährige Annie allein für sich und ihre beiden kleinen Geschwister. Sie leben in einem Dorf im Distrikt Thyolo im Süden von Malawi. Als Annie sechs ist, kommt ihr Vater bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Fünf Jahre später stirbt die Mutter an den Folgen von HIV. Mit elf ist Annie plötzlich das Familienoberhaupt, muss sich um ihren Bruder Edison (8) und ihre Schwester Agnes (4) kümmern, Essen beschaffen und den Haushalt machen.