Online Freude bereiten und zu Ostern Gutes tun!

Blog vom 25.März 2020
Ostergeschenke von OxfamUnverpackt, die Gutes tun! Auch als digitale Geschenkvarianten „PDF zum Selbstausdrucken" und „E-Card zum Versenden".
Bertha ist 49 Jahre alt und lebt mit ihrer Familie im südpazifischen Vanuatu. Dank der Hühnerzucht konnte sie sich mit der Unterstützung von Oxfam eine neue Existenz aufbauen.

Wenn Geschäfte schließen und das Privatleben zur Sicherheit aller eingeschränkt werden muss, hast Du mit den digitalen Geschenkvarianten von OxfamUnverpackt weiterhin die Möglichkeit Deinen Liebsten zu Ostern eine Freude zu bereiten und dabei Gutes zu tun – ganz unkompliziert, online und ohne Ansteckungsgefahr. Ob flauschige Küken, buntbemalte Eier oder das Osterhuhn: Wähle bei Deinen Geschenken einfach die Funktion „PDF zum Selbstausdrucken“ oder „E-Card zum Versenden“ und fülle aus der Ferne die Osternester Deiner Liebsten.

Doch wie kann so ein Huhn Gutes tun?

Die 49-Jährige Bertha (siehe Bild) ist Mutter von zwei Kindern, Oma von drei Enkelkindern und lebt mit ihrer Familie in Vanuatu. Aktuell ist der südpazifische Inselstaat das Land mit dem weltweit größten Risiko für Naturkatastrophen wie Erdbeben und Zyklone. Die Klimakrise bedroht die Ernährungssicherheit der Bevölkerung, da der Meeresspiegel ansteigt und extreme Wetterereignisse zunehmen. Als Folge dessen wird verfügbares Trinkwasser immer knapper und die Produktivität der Landwirtschaft sinkt. Aufgrund der sich häufenden Ernteausfälle sind acht von zehn Menschen in Vanuatu von extremer Armut bedroht. Denn ein Großteil der Einwohner*innen lebt von der Landwirtschaft und versorgt sich selbst.

Mit Geschenken von OxfamUnverpackt wie den Küken zu Ostern kann man Menschen in Armut unterstützen. Alle Geschenke gibt es auch als digitale Varianten „PDF zum Selbstausdrucken" und „E-Card zum Versenden".
Mit dem Geld aus der Hühnerzucht finanzierte Bertha zunächst ein festes Haus aus Beton für sich und ihre Familie und unterstützt seither ihre Kinder, indem sie die Schulgebühren ihrer Enkelkinder zahlt.

Damit Menschen wie Bertha dem Teufelskreis aus Armut und Hunger entkommen können, vergibt Oxfams Partnerorganisation Farm Support Association (FSA) unter anderem Hühner an die Familien vor Ort und vermittelt ihnen Wissen rund um die Hühnerzucht. Und wie kann so ein Huhn Gutes tun? Ganz einfach: Das Federvieh legt viele Eier – und sorgt somit nicht nur zu Ostern, sondern das ganze Jahr über für ein prall gefülltes Nest. Egal, ob der Nachwuchs ausgebrütet wird, oder die Eier verspeist werden: Die Haltung und Züchtung von Hühnern stellt in schwierigen Zeiten eine zuverlässige Einnahme- und Ernährungsquelle dar.

Corona und Oxfams Arbeit weltweit

Mit Geschenk von OxfamUnverpackt wie dem Trinkwasser für 50 Menschen können Kinder, Frauen und Männer versorgt werden, die in Not sind.
In Krisengebieten und nach Naturkatastrophen stellt Oxfam unter anderem sauberes Wasser bereit und klärt über nötige Hygienemaßnahmen auf, um den Ausbruch von tödlichen Krankheiten zu vermeiden.

Pandemien wie COVID-19 bedrohen reiche wie arme Länder – mit dem Unterschied, dass Menschen in armen Ländern seltener Zugang zu den benötigten Medikamenten, sauberen Sanitäranlagen und ausreichend Trinkwasser haben. Ob Krisen ausgelöst durch Naturkatastrophen, Hungersnöte, bewaffnete Konflikte, Epidemien oder Pandemien: Oxfam setzt sich weltweit sowohl für Präventionsmaßnahmen ein, als auch für den Aufbau von funktionierenden öffentlichen Gesundheitssystemen. Denn dort, wo Menschen in Armut leben, retten sauberes Wasser, Hygieneeinrichtungen, Aufklärung und bezahlbare Medikamente Leben – heute mehr denn je.  

Im Jemen

Seit Ausbruch des Krieges sind 80 Prozent der Bevölkerung im Jemen auf humanitäre Hilfe angewiesen. In den letzten fünf Jahren wurden vor Ort pro Stunde mehr als 50 Verdachtsfälle von Cholera gemeldet. Krieg, Krankheiten, Vertreibung – das Leid der Menschen im Jemen ist immens. Oxfam versucht, dieses Leid zu lindern, indem es den Zugang zu Trinkwasser und Hygiene ermöglicht. Zudem stellen wir finanzielle Mitteln bereit, damit sich die Familien dringend benötigte Dinge wie Nahrungsmittel und Medikamente kaufen können.

In Uganda und dem Südsudan

Auch Uganda steht vor großen Herausforderungen: Täglich kommen neue Menschen auf der Flucht an. Die meisten fliehen vor den kriegerischen Auseinandersetzungen im Südsudan. Es gibt wenig Wasser, eine schlechte Sanitärversorgung und Krankheiten, die sich durch mangelnde Hygiene schnell ausbreiten. Im Südsudan selbst leidet über die Hälfte der Bevölkerung Hunger. Oxfam ist vor Ort und unterstützt die Menschen mit Nahrungspaketen, Trinkwasser und Hygienesets. Darüberhinaus ermöglichen wir den Bau von Wasserpumpen zur Versorgung von Gemeinden, und klären im Rahmen von Diskussionsveranstaltungen über geschlechtsspezifische und häusliche Gewalt auf.

Nach dem Zyklon Idai

Am 14. März 2019 traf der Zyklon Idai im südlichen Afrika auf Land. Er zählt zu einem der schlimmsten Wirbelstürme, die die Region je heimgesucht haben. Der Zyklon forderte mehr als 1.300 Todesopfer in Mosambik, Malawi und Simbabwe, zerstörte Häuser und vernichtete Ernten sowie die Saatgutvorräte der Bevölkerung. Ein Jahr später leiden zehntausende Menschen noch immer unter den Folgen. Oxfam und seine Partner vor Ort unterstützen die lokale Bevölkerung beim Wiederaufbau. Gemeinsam installieren wir in den betroffenen Gebieten Latrinen und reparieren Wassersysteme, verteilen Decken und stellen Hygienesets bereit. Zudem schulen wir Gemeindeaktivist*innen in der Gesundheitserziehung.

Geschenke von OxfamUnverpackt unterstützen Oxfams weltweite Arbeit. So beispielsweise im Jemen, dem Südsudan, Uganda und im südlichen Afrika, wo Menschen aufgrund von Kriegen, Vertreibung und Naturkatastrophen so gut wie nichts besitzen.
Bei OxfamUnverpackt gibt es über 60 Geschenke, die unsere weltweite Arbeit für eine gerechte Welt ohne Armut unterstützen.

Wie lange das Coronavirus SARS-CoV-2 noch unseren Alltag beeinflussen wird, ist kaum abzusehen. Gerade in dieser schwierigen und dynamischen Zeit ist es daher wichtig, dass wir uns solidarisch zeigen, zusammenhalten und uns gegenseitig unterstützen. Oxfam wird unter Einhaltung aller Vorsichtsmaßnahmen seine weltweite Arbeit gegen Armut und Ungleichheit fortsetzen und sich für die Rechte einer*eines Jeden auf Gesundheit und Leben stark machen.

Mit einem Geschenk von OxfamUnverpackt kannst Du uns unterstützen. Dabei werden Trinkwasser, Küken und Co. nicht wirklich verpackt, sondern stehen symbolisch für Oxfams Arbeit in benachteiligten Regionen dieser Erde. Verschenkst Du beispielsweise ein Huhn zu Ostern oder bezahlbare Medikamente, leistest Du eine Spende, die dort wirkt, wo das Geld gerade am nötigsten gebraucht wird: insbesondere in Oxfams Nothilfe- und Entwicklungsprojekten sowie in Kampagnen für eine gerechte Welt ohne Armut.

 

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