Ein Glücksbrunnen für Burundi

Heute ist Weltkatastrophentag. Auch Oxfam leistet Hilfe in Krisen- und Konfliktregionen. Wir versuchen die Menschen in armen Ländern zu stärken und sie dabei zu unterstützen Notsituationen und Katastrophen vorzubeugen. Dazu gehört auch der Bau von Wassersystemen. Damit können sich die Menschen vor ansteckenden Krankheiten und Seuchen schützen und haben ausreichend Wasser zum Trinken. Das kann Leben retten! Letzten Monat sind zwei unserer Kolleginnen, Steffi und Daniela, nach Burundi gefahren, um zu sehen, wie die Arbeit von Oxfam vor Ort ankommt und den Menschen hilft – beispielsweise unser OxfamUnverpackt-Geschenk Brunnen. Seht selbst, wie ein neuer Brunnen das Leben der Menschen in Burundi verbessert:

Penine, 12 Jahre, aus dem Dorf Rutunga, erzählt: „Vorher holten wir das Wasser für den täglichen Gebrauch aus dem Fluss. Für das Trinkwasser mussten wir etwa vier Kilometer weit ins nächste Dorf Gitaza gehen. Jetzt haben wir das Trinkwasser hier in der Nähe.“

Pauline Ndayawurwa, 59 Jahre, lebt auf Hügel über Rotunga: „Früher haben wir das Wasser dort oben auf dem Hügel geholt, wir mussten über drei Kilometer laufen. Ich musste immer ganz früh aufstehen, damit ich um 9 Uhr morgens das Wasser nach Hause bringen konnte. Damals habe ich das Wasser aus einem Loch in der Erde geholt, jetzt ist es in der Nähe und sauber. Weil jetzt das Wasser so nah ist, spare ich ganz viel Zeit. Ich bin Teil des Wasserkomitees für diese Wasserstelle.“

Claudine Nizigiyimana aus dem Dorf Ratunga, erzählt: „Ich bin 19 Jahre alt, verheiratet und habe ein kleines Kind. Es war für uns immer ein sehr weiter Weg, um das Trinkwasser zu holen. Wir sind sehr froh über unsere neue Quelle. Ich bin auch bereit, für das Wasser meinen Anteil zu bezahlen.“

Um die Sicherheit und Instandhaltung des Brunnens kümmert sich ein Wasserkomitee – ein Team aus drei Frauen und zwei Männern. Sie berichten von ihrer Arbeit: „Wir müssen aufpassen, dass die Kinder nicht mit dem Hahn spielen oder die Menschen hier nicht ihre Wäsche waschen. Als Komitee werden wir auch die Wasserstelle einzäunen, um sie zu schützen. Insgesamt profitieren 40 Haushalte von der Wasserstelle. Es gibt eine Kasse, in die alle Haushalte jährlich 600 Burundi-Francs (etwa 0,31 Euro) einzahlen – alle waren damit einverstanden. Durch die neue Wasserstelle sparen wir viel Zeit und können nun mehr Gemüse anbauen. Die Kinder haben mehr Zeit für ihre Schulaufgaben.“

Der Brunnen ist nur eines von vielen Geschenken, mit denen OxfamUnverpackt Menschen dabei hilft, ihre Lebensumstände zu verbessern, damit sie sich besser vor Epidemien, Dürren und anderen Katastrophen schützen können.

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